Grundvoraussetzungen für gesteuerte Bohrungen sind verdrängbare Böden mit Schlagzahlen <50 bei Rammsondierung mit der leichten Rammsonde sowie ein maximales Größtkorn einzelner Steine von 80 mm. Der Grundwasserstand über der Rohrsohle darf 3 m nicht überschreiten.
Gesteuerte Bohrungen werden mit Hilfe von Pilotrohren mit optischer Gasse, Steuerkopf, Theodolit mit CCD-Kamera und Monitor in verdrängungsfähigen Böden ausgeführt. Das Pilotrohr wird durch den Boden bis in die Zielgrube gepresst. Richtung und Neigung werden dabei permanent überwacht. Je nach Bodenverhältnissen und Bohrlänge kann es bei bindigen Böden zu Drehmomentproblemen kommen. Hierfür und für den Einsatz im Grundwasser hat Bohrtec ein doppelwandiges Pilotgestänge entwickelt, bei dem über das Innenrohr die Steuerspitze gedreht werden kann.
Zweistufiges Verfahren für Vortriebsrohre mit einem
Außendurchmesser ≤ 1000 mm

- 1. Gesteuerte Pilotbohrung

- 2. Aufweitungsbohrung mit Produktenrohren und innenliegender Förderverrohrung
Zweistufiges Verfahren für verschweißte Stahlrohre mit einem
Außendurchmesser ≤ 1200 mm

- 1. Gesteuerte Pilotborhung

- 2. Aufweitungsbohrung mit verschweißten Stahlrohren